30jähriger Mann stirbt nach Angriff – Täter flüchtig
Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Göttingen vom 19.01.2026
Die Staatsanwaltschaft Göttingen führt ein Ermittlungsverfahren wegen Totschlags gegen einen 37jährigen Mann aus Einbeck. Ihm wird zur Last gelegt, einen 30jährigen Mann aus Northeim mittels Gewalt gegen den Kopf getötet zu haben.
Am 16.1.2026 gegen 23:00 Uhr soll der später Getötete im Fahrzeug sitzend in Einbeck von einem Pkw überholt und ausgebremst worden sein, während ein weiterer Pkw links neben dem Fahrzeug des Geschädigten fuhr. Anschließend soll es zu einer Schlägerei zwischen dem Geschädigten, einem Jugendlichen im Alter von 17 Jahren, und vier Heranwachsenden im Alter von 18 bzw. 20 Jahren gekommen sein. Als die fünf männlichen Personen mit ihren Fahrzeugen anschließend davonfuhren, soll der Geschädigte aus dem Kofferraum seines Pkws einen Schlagstock oder einem Schlagstock ähnlichen Gegenstand geholt und mit diesem auf eins der beiden Fahrzeuge eingeschlagen haben.
Einige Zeit später soll der Vater von einem der drei 18jährigen mit seinem Pkw den Geschädigten in Einbeck überholt haben. Nachdem beide Fahrzeuge angehalten hatten und sowohl der Vater des 18jährigen als auch der Geschädigte ausgestiegen waren, soll der Vater des 18jährigen unvermittelt mit einem Messer auf den Kopf des Geschädigten eingestochen haben. Dieser erlitt durch den Angriff eine tödliche Kopfverletzung und verstarb einige Stunden später im Krankenhaus.
Der Beschuldigte ist seither flüchtig. Nach ihm wird mit Hochdruck gefahndet.